Piko

Artikel zur Deutschen Einheit

Vorgeschichte von Piko
Begonnen hat alles in Chemnitz.

Elektrische Miniaturbahnen besaßen einen hohen pädagogischen Stellenwert, diese waren aber in der damaligen sowjetischen Besatzungszone kaum beschaffbar. Die Sowjetische Militäradministration in Deutschland ( SMAD ), die am 09.06.1945 gegründet wurde, verfügte deshalb 1948  das eine eigenständige Produktion aufgebaut wird. Dafür bot sich in Chemnitz ein früheres Siemens und Halske Werk an. Die SMAD hatte dieses Werk als “ Sowjetische Staatliche AG Kabel Werk Chemnitz “ übernommen. Die Bahn hatte die Spurweite H0 und bekam den Namen Pico ( Pico – Piccolo ). Das Produkt wurde 1949 auf der Leipziger Herbstmesse vorgestellt und eregte großes Aufsehen! Im Jahr 1949 wurde die DDR gegründet und bekam 1950 das Chemnitzer Werk zurück. Das Werk bekam nun den Namen “ Volkseigener Betrieb ( VEB ) Radio und Fernsehtechnik ( RFT ) „.
1952 wurde die Produktion von Pico in Chemnitz eingestellt und zog nach Sonneberg um. Der Name für das Produkt wurde nun auch in Piko ( Pionier Konstruktion ) geändert.

Erstes Fahrgerät bei Pico.

Die Lokomotiven E 44 und E 46 aus der ersten Produktion bei Piko in Sonneberg ( beide aus Bakelit ).

Heubergbahn

Nachdem Hannes Schneider gelesen hatte das ein Radweg auf den Spuren der Heubergbahn, in Spaichingen, eingeweiht worden ist, hat er an die Stadtverwaltung Spaichingen ein Manuskript über diese Bahn gesendet, daß er im letzten Jahr geschrieben hatte. Dort war man so begeistert das dieses Manuskript jetzt im Gewerbemuseum Spaichingen aufgenommen wurde. Auch wurde es an den Nusplinger Bürgermeister, Herrn Alfons Kühlwein, weitergeleitet. Dieser war ebenfalls von diesem Manuskript so begeistert das es jetzt im Mitteilungsblatt der Gemeinde Nusplingen abgedruckt wird.